Laufender Wasserhahn mit Händen, die unter das Wasser gehalten werden
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Legionellenschutz: Legionellen in Leitungen beim Heizungsbetrieb vermeiden

 

Legionellen im Trinkwasser? Ein regelmäßiger Blick auf die eigene Trinkwasserinstallation lohnt sich. Denn Legionellen können gesundheitsschädlich sein. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Routinen lässt sich das Risiko im Alltag deutlich reduzieren, sei es in den Leitungen genauso wie im Warmwasserspeicher.

Was sind Legionellen?

Legionellen sind Umweltkeime, die im Wasser vorkommen. Von den stabförmigen Bakterien mit etwa 6 μm Länge (also sehr viel kleiner als ein Haar) sind etwa 57 verschiedene Legionellen-Arten bekannt. Insofern ist auch nach der strengen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) eine gewisse Menge, bis zu 100 koloniebildende Einheiten (KBE) je 100 Milliliter Wasser, im Trinkwasser zulässig.

Wie erkenne ich Legionellen im Trinkwasser?

Auf Legionellen im Trinkwasser wird man n. Das Wasser wirkt in der Regel völlig normal. Ein Legionellen-Problem wird häufig erst entdeckt, wenn mehrere Menschen an Legionellose erkranken. Legionellose ist eine bakterielle Infektion, die in der Regel durch das Einatmen von fein zerstäubtem Wasser (z. B. beim Duschen) übertragen wird. Sie kann in zwei Formen auftreten: als schwere Lungenentzündung (Legionärskrankheit) oder als mildere grippeähnliche Erkrankung (Pontiac-Fieber).

Die Legionärskrankheit äußert sich meist zwei bis zehn Tage nach der Ansteckung durch hohes Fieber, Husten (oft trocken), Atemnot, Schüttelfrost sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Viele Betroffene fühlen sich stark erschöpft und klagen über Brustschmerzen; zusätzlich können auch Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen auftreten. In einigen Fällen kommt es zudem zu Verwirrtheit oder Konzentrationsstörungen. Beim Pontiac-Fieber handelt es sich um einen grippalen Infekt, der mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ausgeprägter Müdigkeit einhergeht, ohne dass sich eine Lungenentzündung entwickelt.

Auch bestimmte technisEin Mann steht mit T-Shirt und Handtuch vor einer laufenden Dusch und hält seine Hand unter das Wasserche Auffälligkeiten im Gebäude können auf ein erhöhtes Risiko für Legionellen hinweisen. Dazu gehört zum Beispiel, wenn das Warmwasser ungewöhnlich kühl oder Kaltwasser lauwarm ist. Auch selten genutzte Duschen oder Wasserleitungen können problematisch sein: Bleibt Wasser längere Zeit in Rohrleitungen stehen, spricht man von sogenanntem Stagnationswasser, in dem sich Legionellen leichter vermehren können. Ein ähnliches Risiko entsteht nach längeren Stillstandszeiten der Anlage, etwa wenn Wohnungen über längere Zeit leer stehen oder ein Gebäude vorübergehend nicht genutzt wurde. Solche Bedingungen begünstigen die Vermehrung von Legionellen in der Trinkwasserinstallation und sollten deshalb überprüft werden.

Legionellen im Trinkwasser: Wann Eigentümer handeln müssen

In Mehrfamilienhäusern mit zentraler Warmwasseranlage müssen Vermieter das Wasser regelmäßig auf Legionellen untersuchen lassen: Die Pflicht gilt für sogenannte Großanlagen zur Trinkwassererwärmung, Warmwasserspeicher, die mehr als 400 Liter fassen oder auch nur eine Rohrleitung zwischen Speicher und Entnahmestelle, die mehr als drei Liter Wasser enthält. In Wohngebäuden erfolgt die Untersuchung in der Regel alle drei Jahre, in öffentlichen oder gewerblich genutzten Gebäuden meist jährlich (Trinkwasserverordnung § 31). Die Untersuchung erfolgt durch zugelassene Probenehmer und entsprechend zertifizierte Trinkwasserlabore.

Wird bei einer Legionellenprüfung eine Überschreitung des Grenzwertes, d.h.100 oder mehr koloniebildende Legionellen-Einheiten pro 100 Milliliter Wasser, festgestellt, ist umgehend der Ursache auf den Grund zu gehen. Es kann ein Hinweis darauf sein, dass es hygienische oder technische Probleme in der Trinkwasserinstallation gibt, etwa stehendes Wasser, zu niedrige Temperaturen oder selten genutzte Leitungen. In diesem Fall sollte eine geschulte Fachkraft weitere Proben der Trinkwasserinstallation entnehmen. Anschließend untersucht ein akkreditiertes Labor die Proben. Stellt das Labor dabei erhöhte Legionellenwerte fest, informiert es sowohl den Betreiber der Anlage (d.h. Vermieter bzw. Eigentümer), als auch das zuständige Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt legt fest, welche Schutzmaßnahmen für die Bewohner zwischenzeitlich erforderlich sind. Hauseigentümer oder Vermieter müssen die Bewohner anschließend über die Situation informieren und gemeinsam mit Fachbetrieben geeignete Maßnahmen umsetzen.

Hinweis:

Legionellen kommen natürlicherweise in einer gewissen und sind daher unbedenklich. Problematisch wird es erst, wenn sie sich in Warm- oder Kaltwasserinstallation stark vermehren, z.B. wenn Legionellen in den Trinkwasserleitungen nicht gleichmäßig verteilt sind. Einige Rohrleitungsabschnitte können regelrechte „Legionellen-Nester“ sein. Bis das gesamte Ausmaß feststeht, wird deshalb häufig ein Duschverbot für Hausbewohner seitens der Vermieter bzw. Eigentümer verhängt. Auch wenn das Trinken kontaminierten Wassers in der Regel unkritisch ist, sollte es vorsorglich bei erhöhten Legionellen-Werten abgekocht werden, um Legionellose zu verhindern.

Was hat die Heizung mit Legionellen zu tun?

Ein Heizgerät erhitzt nicht nur Heizwasser, sondern oft auch das Trinkwasser im Warmwasserspeicher. Wird dieses Wasser dabei nicht regelmäßig auf ausreichend hohe Temperaturen erhitzt, können sich Legionellen vermehren. Deshalb ist die richtige Geräteeinstellung ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Trinkwasserhygiene. Effektiven Legionellenschutz bei der Wärmepumpe bietet die Legionellenschaltung. Sie sorgt dafür, dass das Warmwasser regelmäßig automatisch auf eine hohe Temperatur aufgeheizt wird, um mögliche Legionellen im System zu reduzieren.

Blick in einen Heizungskeller mit einem Wärmepumpen-Hybridsystem inklusive WarmwasserspeicherNormalerweise arbeitet eine Wärmepumpe mit niedrigen Temperaturen von 45 °C bis 50 °C für die Warmwasserbereitung. Das ist ausreichend für den Komfort, aber nicht hygienisch. Die Legionellenschaltung hebt deshalb in bestimmten Intervallen die Temperatur des Warmwasserspeichers auf etwa 60 °C bis 70 °C an. So kann das Risiko einer Vermehrung von Legionellen deutlich verringert werden, ohne dass die Wärmepumpe dauerhaft mit ineffizient hohen Temperaturen betrieben werden muss. Die Frequenz der Legionellenschaltung ist wiederum anlagen- und herstellerabhängig. Je nach Nutzung, Speicher, Zirkulation und Hygienekonzept erfolgt sie wöchentlich oder mehrmals die Woche. Grundsätzlich gilt: Legionellen können bei allen Heizsystemen auftreten, die mit niedrigen Temperaturen arbeiten.

Wie gefährlich sind Legionellen im Trinkwasser für die Gesundheit?

Sollten sich Legionellen so stark vermehrt haben, dass die laut der Trinkwasserverordnung zulässige Menge überschritten ist, also 100 koloniebildender Einheiten pro 100 ml, können sie die Gesundheit gefährden. Laut Robert Koch-Institut ist der für uns gefährlichste Legionellentyp die Legionella pneumophila, die Lungenentzündungen hervorrufen kann. Dieser Typ verursacht etwa 90 Prozent aller Erkrankungen durch Legionellen. Der hauptsächliche Infektionsweg ist dabei das Einatmen von kontaminierten Wassertröpfchen beim Duschen. Gefährlich können aber auch andere Quellen sein, die – meist warmes – Wasser zerstäuben, zum Beispiel Whirlpools, Raumluftbefeuchter oder Zimmerbrunnen. Eine weitere Gefahrenquelle stellen gewerbliche Kühlanlagen dar, die zerstäubtes Wasser als Aerosole in die Luft abgeben und so Massenerkrankungen hervorrufen können. Die Gefahr, die von Legionellen für die Gesundheit ausgeht, ist also hoch.

Unter welchen Bedingungen vermehren sich Legionellen?

Legionellen vermehren sich besonders stark bei Wassertemperaturen zwischen etwa 25 °C und 50 °C. Im Betrieb einer Wärmepumpe kann genau dieser Temperaturbereich im Speicher oder in den Leitungen auftreten. Besonders groß ist dieses Risiko, wenn die Wassertemperaturen nicht stimmen, also

  • die Warmwassertemperatur unter etwa 55 °C absinkt,
  • Kaltwasser über ca. 25 °C warm wird, oder
  • das Wasser zu lange in den Leitungen steht und sich dann entsprechend erwärmt bzw. abkühlt,
  • oder wenn durch lange Zirkulationswege das Wasser zeitweise abkühlt bzw. steht. Das passiert bspw. bei geringer Nutzung oder Außentemperaturen, bei denen die Heiztechnologiesparsamer arbeitet. In solchen Fällen kann eine Legionellenschaltung oder erhöhte Speichertemperatur erforderlich sein.

Wichtig zu wissen: Kritische Temperaturbereiche können in jeder Trinkwasserinstallation auftreten, unabhängig vom eingesetzten Heizsystem.

Für Mehrfamilienhäuser oder öffentlich-gewerblich genutzte Gebäude wird daher eine Mindesttemperatur des Warmwassers von sogar 55 °C vorgeschrieben!

Legionellenprophylaxe: Welche Maßnahmen schützen vor kritischen Wassertemperaturen?

Detailansicht eines hellen Waschbeckens in einem GästebadDie besten Maßnahmen zum Legionellenschutz in der Trinkwasserinstallation sind

  • die Einhaltung der von Hygienikern empfohlenen Temperaturgrenzen im gesamten Rohrleitungsnetz (Warmwasser mind. 55 °C, Kaltwasser höchstens 25 °C)
  • das Hochfahren von Temperaturen des Warmwasserspeichers bei Wärmepumpen (z. B. auf über 60 °C), auch wenn die Wärmepumpe im Normalbetrieb auf niedrigere Sollwerte eingestellt ist, und
  • eine regelmäßige Nutzung aller Zapfstellen; also beispielsweise auch des Waschbeckens in der Gästetoilette, damit das Warmwasser auf der Strecke nicht auskühlt bzw. das Kaltwasser sich nicht zu sehr erwärmt.

Die vergleichsweise hohen Warmwassertemperaturen kosten allerdings eine Menge Energie, aber nicht mit der Legionellenschaltung, da die Temperatur nur zu bestimmten Zeitpunkten und nicht dauerhaft erhöht wird. In den Regelungen der Vaillant Heizgeräte wird dieser Legionellenschutz vom Fachhandwerker bereits bei der Installation oder Gerätewartung eingestellt.

Legionellenschutz: Welche Maßnahmen schützen vor Wasserstagnation?

Gerade bei abgesenkten Warmwasser-Speichertemperaturen (z. B. bei Wärmepumpen im Sparmodus) ist außerdem die regelmäßige Nutzung der Trinkwasserinstallation wichtig. Das heißt:

  • Tausche mindestens alle 72 Stunden das Wasser möglichst einmal komplett aus. Wichtig ist, dass dabei frisches Wasser durch die Leitung fließt.
  • Prüfe in Haushalten mit Warmwasserzirkulation, ob die Zirkulationsleitung ordnungsgemäß funktioniert, das heißt ob das Warmwasser ausreichend warm bleibt. Hinweise auf Probleme können sein, wenn das Wasser an weit entfernten Zapfstellen erst sehr spät warm wird oder die Temperatur stark schwankt. Bei Unsicherheiten oder größeren Anlagen sollte die Einstellung und Funktion der Zirkulation durch einen Fachbetrieb kontrolliert werden – insbesondere bei komplexeren Heizsystemen oder älteren Installationen.

Das Gleiche gilt natürlich genauso für kaltes Trinkwasser. Hier sollte die Wassertemperatur unter 25 °C bleiben. Zur Legionellenprophylaxe gehört deswegen neben der regelmäßigen Nutzung:

  • Überall, wo Kaltwasserleitungen sichtbar verlegt sind, sollten sie gedämmt sein. So können Raumwärme, beispielsweise im Heizungskeller, oder Sonneneinstrahlung das kalte Wasser in den Leitungen nicht so schnell aufheizen.

Und noch ein Tipp: Nicht mehr genutzte Leitungsabschnitte sollten fachgerecht zurückgebaut oder vom Leitungssystem getrennt werden, um Stagnation und damit Legionellenbildung zu vermeiden.

Legionellen vorbeugen in der Urlaubszeit – was musst Du beachten?

Schwierig wird die Legionellenprophylaxe allerdings in der Urlaubszeit. Denn durch die oft hohen Sommertemperaturen wird kaltes Wasser ausgerechnet in den Wochen schneller erwärmt, in denen Du verreist bist – also steht es mitunter wochenlang in den Leitungen und verkeimt. Zudem drohen am Urlaubsort ebenfalls Gefahren: Vielleicht hat in dem Hotelzimmer oder dem Ferienhaus eine lange Zeit niemand gewohnt. Dann fand auch hier kein Wasseraustausch in den Leitungen statt. Mit diesen Maßnahmen kannst Du dich gut gegen Legionellen schützen:

  • Wer länger als eine Woche nicht zuhause ist, sollte den Hauptwasserhahn zudrehen. Wenn Ihr heimkehrt, heizt bitte den Speicher auf ca. 70 °C auf und öffnet alle Wasserhähne für drei Minuten in der Warmwasserstellung. Dieses Verfahren bezeichnet man als thermische Desinfektion. Auch die reinen Kaltwasserhähne, beispielsweise im Garten oder in der Garage, werden entsprechend lange geöffnet. Aus jeder Entnahmestelle sollte so viel Wasser auslaufen, bis es wieder spürbar kalt beziehungsweise heiß ist.

Am Urlaubsort öffnet am besten als Erstes alle Wasserhähne und lasst das Wasser laufen. Prüft die Wassertemperatur dann mit der Hand. Das Wasser sollte je nach Einstellung konstant kalt oder konstant heiß sein.

Legionellenschutz: Zu diesen Maßnahmen raten Experten

Viele Details zum Schutz des Trinkwassers enthält die Broschüre „Rund um das Trinkwasser“ vom Umweltbundesamt. Die Trinkwasserhygiene hängt vor allem von Planung, Speichergröße, Leitungsführung, Temperaturhaltung, Zirkulation und regelmäßiger Nutzung ab, unabhängig vom eingesetzten Wärmeerzeuger. Sinnvoll ist, überprüfen zu lassen, ob die Legionellenschaltung aktiviert ist, ob Speicher- und Leitungsisolierungen vorhanden sind, und ob die Zirkulationspumpe korrekt eingestellt ist.

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78 Kommentare

Thiele Dieter

Warum ist die Empfehlung bei Wärmepumpen die Temperatur auf 47 Grad zustellen?
Dieses wird von Fachbetrieben immer wieder empfohlen!

21 grad Redaktion

Hallo Dieter,

vielen Dank für Deine Frage und entschuldige bitte die späte Rückmeldung. Deine Anfrage ist uns leider untergegangen.
Der Temperaturempfehlung können wir so nicht zustimmen. Das Umweltbundesamt empfiehlt eine Temperatur von mindestens 50 Grad, um die Bildung von Legionellen zu vermeiden.

Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21 grad Team

Marcel Strobelt

Hallo liebes 21Grad Team.

Der Dieter hat schon recht. Ich denke Legionelle verbindet man erst bei Temperaturen Gröser 60 Grad bei zentralen Anlagen. Bei 47 Grad wäre das eine Begünstigung von Legionellen im Leitungssystem.

Wir haben ebenfalls eine Wärmepumpe von Vailant aber ich habe bedenken, dass bei einer Temperatur von 48 Grad, so wie bei uns eingestellt ist, wir Probleme im Trinkwassers bekommen?

Was sollte man denn einstellen?
Der Heizungsfachmann sagt da die Zirkulation an ist wäre es kein Problem. Stimmt das?
LG Marcel

21 grad Redaktion

Hallo Marcel,

eine Legionellengefahr besteht, wenn Wasser bei Temperaturen unter 50°C längere Zeit in den Leitungen oder im Speicher steht. Eine Zirkulationsleitung sorgt dafür, dass permanent Warmwasser in den Leitungen zirkuliert und es somit auch nicht zu stehendem Wasser kommt.

Liebe Grüße,
Hanna vom 21grad Team

Langerhans

Hallo,
wie verhält es sich denn mit einem Warmwasserboiler einer Zentralheizung eines EFH?
Muss dieser konstant auf über 47 Grad gehalten werden, oder kann dieser zu Zwecken des Energiesparens nur dann auf Temperatur gebracht werden wenn benötigt?

21 grad Redaktion

Hallo,

vielen Dank für Deine Anfrage. Wie im Artikel beschrieben sollte die Temperatur möglichst konstant auf über 50 Grad gehalten werden. Kühlt erwärmtes Wasser ab und wird dann nur bei Bedarf auf Temperatur gebracht, besteht die Gefahr der Legionellenbildung.

Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Deniz Durmus

Hallo
Wie oft sollte denn der Speicher und das Wasser in den Leitungen auf über 60 Grad gebracht werden? Gibt es da einen Richtwert ? Einmal am Tag, die Woche, im Monat,…?

LG Deniz

21 grad Redaktion

Hallo Deniz,

die Empfehlung ist, die Temperatur konstant auf über 50 Grad zu halten und das häufige Abkühlen und wieder neu Aufheizen zu vermeiden. Dies begünstigt die Bildung von Legionellen zusätzlich.

Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Peter

Hallo
Wir wollen das Warmwasser mit einem Kombiboiler im Durchlauf auf 45Grad erhitzen. Angedacht ist eine Zirkulation mit 25m oder 50m Länge. Könnte das hygienisch ein Problem sein? Müsste zwischendurch, einmal die Woche über 60Grad aufgeheizt werden?

21 grad Redaktion

Hallo Peter,

danke für Deine Anfrage. Bitte wende Dich mit Deiner Rückfrage an unser HelpCenter. Über das folgende Formular www.vai.vg/kontaktformular kannst Du Deine Anfrage direkt an unser Expertenteam adressieren und wahlweise einen Rückrufwunsch angeben.

Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Karina

Ich habe eine Frage und zwar besitze ich eine Vaillant eco compact Heizung. Nun wurde ja allgemein zum Gassparen aufgerufen.
Da ich unter der Woche berufsbedingt zehn Stunden ausser Haus bin und Warmwasser in größerer Menge (also mehr als im Heißwasserbereiter für den Tee benötigt wird) nur morgens zum Duschen brauche, wüsste ich gerne, ob ich die Warmwasserbereitung Von Mo bis Fr bedenkenlos von morgens um acht bis morgens um fünf (also rund 21 Stunden..) abstellen könnte. Für die drei Stunden morgens würde ich dann 60 Grad einstellen. Danke!

21 grad Redaktion

Hallo Karina,

vielen Dank für Dein Interesse und Deine Nachricht. Bitte nutze unser Kontaktformular www.vai.vg/kontaktformular vom HelpCenter, um Deine konkrete Rückfrage zu platzieren. Einer unserer Experten wird sich dann schnellstmöglich bei Dir zurückmelden.

Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Siggi

Die Antwort zu Karinas Frage würde mich auch interessieren!
Da die Bürger z. Zt. zum Gassparen aufgerufen sind, ist die Frage, wie ich das tun kann, wenn Warmwasser nur ca. alle 3 – 6 Tage benötigt wird.

21 grad Redaktion

Hallo Siggi,

vielen Dank für die ergänzende Frage. Da das Thema „Energie sparen“ aktuell ein sehr präsentes Thema ist, sind wir von Vaillant gerade dabei, Energiespartipps zusammenzustellen. Wir werden in Kürze einen eigenen Blogbeitrag hierzu veröffentlichen, den wir dann auch gerne hier in den Kommentaren verlinken. Wir bitten bis dahin noch um ein wenig Geduld.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Karina

Danke für die Nachricht. Ich kann das angegebene Kontaktformular jedoch leider nicht laden.
Wie lautet die Email-Adresse, unter der ich meine Frage stellen kann?

21 grad Redaktion

Hallo Karina,

es tut uns leid, dass der Link zwischenzeitlich nich funktioniert hat. Dieser ist nun aber wieder erreichbar. Eine E-Mail Adresse gibt es leider nicht.

Da Deine Frage derzeit sehr aktuell und präsent ist und viele beschäftigt, erarbeiten wir gerade einen Beitrag zum Thema „Energie sparen“, in dem wir Deine Frage mit aufnehmen werden. Wir bitten hier noch um etwas Geduld. Gerne verlinken wir den Beitrag dann hier über die Kommentare.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Anna

Ich schließe mich der Frage von Karina an, auch ich habe eine Vaillant eco compact Heizung und der in Deutschland ergangene Aufruf zum Sparen von Gas berührt mich ebenso wie wie viele andere Vaillant Heizungsbesitzer. Das Kontaktformular im HelpCenter funktioniert nicht, da Anfragen privater Kunden auf die Plattform Helpjuice unter https://vaillant.helpjuice.com umgeleitet werden und dort ins Leere laufen, es wird der Fehler 500 gemeldet „Oops! Sorry about the inconvenience, we’re probably fixing this issue right now.“
Ich habe aber eine weitere Kontaktmöglichkeit für Anfragen gefunden:
https://vaillant.helpjuice.com/contact-us
Da aber eine Antwort auf die Frage von Karina sicherlich einen Großteil der Vailliant Kunden im wahrsten Sinn des Wortes brennend interessieren dürfte, wäre eine öffentliche Beantwortung extrem wertvoll für uns Vailliant Heizungsbesitzer!

21 grad Redaktion

Hallo Anna,

danke für Deine Ergänzung zu dem Thema. Da wir aktuell viele Anfrage dazu erhalten, erarbeiten wir gerade einen extra Artikel zum Energie sparen, der die Thematik aufgreifen soll. Wir bitten hier noch um etwas Geduld und bedanken uns für die Anregung.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Astrid Wille-Isenberg

Auch wir sind genau zu dem Thema auf der Suche und auch in der Nachbarschaft diskutieren wir das schon.
Es ist also von sehr großem, vielleicht allgemeinem Interesse, dazu eine gültige Antwort zu erhalten.
Vielleicht kann das Thema in einem Referat aufbereitet werden (anstelle von nicht öffentlichen Einzel-Antworten?
Vielen Dank für das Engagement.
Vielleicht bleibt es ja so doch warm in D im nächsten Winter …

21 grad Redaktion

Hallo Astrid,

wir freuen uns sehr über die Anregung das Thema einmal öffentlich aufzugreifen. Wir kommen der Bitte gerne nach und erarbeiten gerade einen entsprechenden Blogbeitrag zum Thema „Energie sparen“. Wir bitten noch um etwas Gedauld. Gerne verlinken wir den Artikel dann, wie bereits auch schon in den anderen Kommentaren mitgeteilt, auch hier.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Hans

Sagt mal, wie lange dauert es den eigentlich, einen Kommentar zu erstellen für die Frage „wenn Warmwasser nur ca. alle 3 – 6 Tage benötigt wird“? Ist das für Vaillant wirklich so schwierig, oder müsst ihr da erst eine Studie in Auftrag geben?

21 grad Redaktion

Hallo Hans,

vielen Dank für Deine Nachricht. Wir bitten um Entschuldigung für die Verzögerung. Aufgrund der Urlaubszeit hat die Aktualisierung des Artikels diesmal leider etwas länger gedauert als gewöhnlich.

Wir haben aber nun den gesamten Artikel überarbeitet und auch einen Absatz zum Thema „Energie sparen“ in Bezug auf die Warmwasserbereitung oben ergänzt. Zudem haben wir weiterführende, detaillierte Infos verlinkt. Wir hoffen, die Informationen helfen weiter.

Viele Grüße
Michelle vom 21grad Team

Christian

Auch ich schließe mich der Frage von Karina an.
Wir duschen nur alle 2 Tage und wollen die Warmwassererhitzung so einstellen, dass der Speicher (300 l) möglichst nur vor dem Duschen auf 60°C erhitzt wird und die Heizung danach und am folgenden Tag ruhen lassen. Ist die Legionellenvermehrung in diesem Zeitraum signifikant?

21 grad Redaktion

Hallo Christian,

danke für Deine Nachricht und Dein Interesse. Da uns viele Fragen in die Richtung erreicht haben, haben wir den gesamten Artikel nun nochmal grundlegend überarbeitet.

Wie Du im Absatz „Legionellenprophylaxe: Welche Maßnahmen schützen vor kritischen Wassertemperaturen?“ nachlesen kannst, wird folgendes vom Umweltbundesamt empfohlen: „Wenn Ihr die Speichertemperaturen zumindest etwas absenken wollt, solltet Ihr aber mindestens einmal wöchentlich eine sogenannte Legionellenschaltung durchführen. Dabei wird das Wasser im Speicher kurzzeitig auf über 60 °C, am besten bis etwa 70 °C aufgeheizt, um eventuell vorhandene Legionellen abzutöten.“

Liebe Grüße
Michelle vom 21grad Team

Siggi

Hallo Jacqueline,
also ich schliesse mich dem Kommentar von Hans voll und ganz an. Ich warte jetzt auch schon fast 1 Monat auf die Antwort. Wenn die Gas-Krise vorbei ist benötige ich keine Antwort mehr! Wird diese Seite von Experten oder nur aus Promotiongründen von irgendwelchen Werkstudenten nebenbei „betreut“?

21 grad Redaktion

Hallo Siggi,

wir bitten, die Verzögerung zu entschuldigen. Diesmal hat die Aktualisierung des Artikels aufgrund der Urlaubszeit leider etwas länger gedauert als gewöhnlich.

Unter Berücksichtigung der Fragen, die uns mehrfach erreicht haben, haben wir den Artikel nun grundlegend überarbeitet. In dem Absatz „Legionellenprophylaxe: Welche Maßnahmen schützen vor kritischen Wassertemperaturen?“ findest Du nun einen Hinweis zum Energie sparen. Zudem hat das Umweltbundesamt eine umfangreiche Broschüre herausgegeben, welche wir in dem Artikel für weiterführende Informationen verlinkt haben.

Liebe Grüße
Jacqueline vom 21grad Team

Martina Kotysch

Auch wir haben eine Vaillant ecoCompact. Die Antwort auf die Frage von Karina und Christian Interessiert mich auch sehr und ich bitte um eine kurze Stellungnahme.

21 grad Redaktion

Hallo Martina,

vielen Dank für Deine Nachricht. Wir haben den Artikel aufgrund der Vielzahl von Nachfragen überarbeitet, sodass der Sachverhalt nun klarer sein sollte.

Liebe Grüße
Jacqueline vom 21grad Team

Oskar

Hallo, auch ich kann mich Karina und allen anderen anschließen Un wundere mich ebenfalls, dass ein Heizungsfachmensch diese einfache Frage nicht sofort beantworten kann. Für meinen Geldbeutel zählt jede verbrauchte kwh. Wichtig ist natürlich auch in dem Zusammenhang, ob die Zirkulationspumpe bei ausgeschalteter Warmwasserbereitung auch ausgeschaltet werden sollte und wenn ja, warum und ist das für die Pumpe schädlich? Habe in verschiedenen Portalen gelesen, dass diese auf jeden Fall nur max. 8 Stunden abgeschaltet sein darf, sonst geht sie kaputt. Es wäre gut, wenn auch darauf geantwortet werden könnte – sonst haben wir Gas gespart, aber später dann teure Reparaturen zu zahlen. Vielen Dank im voraus.

21 grad Redaktion

Hallo Oskar,

vielen Dank für Deine Rückfrage. Ganz so einfach ist der Sachverhalt insgesamt leider nicht. Es gibt zum einen die technischen Aspekte, die berücksichtigt werden müssen, zum anderen aber auch hygienische. Technisch gesehen ist eine Abschaltung von mehr als 8 Stunden nicht schädlich. Die 8 Stunden maximale Abschaltung ist eine Forderung des DVGW zur Trinkwasserhygiene. Laut DVGW (https://www.dvgw.de/) muss eine vorhandene Zirkulationspumpe mindestens 16 Stunden laufen.

Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Michael

Sehr geehrte Damen und Herren,
auch mich interessiert diese Frage.
Folgende Messungen habe ich bisher durchgeführt. Eine tägliche Warmwassererhitzung morgens zwischen 5:00 und 5:30 Uhr bei 150 l Warmwassertank benötigt ca. 8 KWh Energie. Reduziere ich die Erhitzung auf jeden zweiten Tag, benötige ich zur Erhitzung ca. 12 KWh, was 6 KWh pro Tag entspräche. Damit würde ich täglich 2 KWh sparen. An 365 Tagen bedeutete das: 730 KWh (entspräche 4% des Gesamtverbrauchs (Hallo, Robert Habeck!) bei einem EFH mit Gesamtumsatz 18.000 KWh). Lege ich den ab September gültigen Tarif von 13,5 Cent/KWh zugrunde, sind das jährlich 98,55 €. Dabei wird es natürlich nicht bleiben. Am Ende des zweiten Tages ist die Behältertemperatur allerdings bei 40 Grad, was Legionellen ganz kuschelig fänden. Der Wasserumsatz wäre dabei gewesen: 2x Duschen, 1x Spülen.

Es wäre extrem interessant, von Fachleuten eine eindeutige Aussage zu bekommen, ob ein solches Vorgehen (1. Tag morgens hochheizen, 2 Tage nutzen, dabei Warmwassertemperatureinbußen von 55 auf 40 Grad und Zirkulationspumpe für nur 40 Minuten täglich eingeschaltet in einem EFH) unbedenklich scheint, wenn man 4 Wassernutzer im Haus hat.

Man stelle sich vor, alle deutschen Haushalte sparten 4% ihrer Heizenergie plötzlich ein. Das wäre ein fetter Happen für das Sparziel, dass sich dieses Land aufgrund europäischer Vorgaben vorgenommen hat.

21 grad Redaktion

Hallo Michael,

vielen Dank für Dein Interesse. Es freut uns sehr, dass Du Dich so sehr mit dem Thema Energie sparen auseinandersetzt. Wir können sehr gut verstehen, dass Du Dir hier eine eindeutige Aussage von Fachleuten wünschst. Bezogen auf unsere Vaillant Produkte sind wir natürlich auch die richtigen Fachleute und Ansprechpartner. Bei den Thema Legionellen und Wasserhygiene gibt es jedoch mehr zu beachten als nur technische Apspekte. Hierfür sind Fachleute vom DVGW zuständig (https://www.dvgw.de/). Der „Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches“ wäre hier die richtige Anlaufstelle, da dieser verantwortlich ist für die Sicherheit und Qualitätsstandards im Gas- und Wasserfach. Am besten wendest Du Dich daher mit Deiner Anfrage direkt an den DVGW.

Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Christian

Also ich habe unsere Heizung nun so eingerichtet:
Soll-Temperatur 60°C und Delta-T 25°C
D.h. sobald die Temperatur im Speicher auf 35°C abgesunken ist (was ca. alle 2-3 Tage der Fall ist), wird wieder auf 60 °C hocherhitzt. Ist das ein gangbarer Weg oder sollte wirklich IMMER eine Mindesttemperatur aufrechterhalten werden? Wäre vll. das Gesundheitsamt eine bessere ANlaufstelle für solche fragen?

21 grad Redaktion

Hallo Christian,

vielen Dank für Deine Nachfrage. Die richtige Anlaufstelle für Deine Frage wäre der DVGW. Der “Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches” (www.dvgw.de) ist verantwortlich für die Sicherheit und Qualitätsstandards im Gas- und Wasserfach.

Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team

Kelly

Ich habe alle Blogeinträge gelesen und bin verwundert, dass es nicht möglich ist, auch spezielle Fragen zu beantworten. Mich interessieren die Antworten auf die Fragen von Christian u.a. sendoners, der auch im überarbeiteten Artikel vieles offen bleibt.
Also bitte nicht zurücklehnen liebe Vaillant-Mitarbeiter, sondern aktiv antworten!

21 grad Redaktion

Hallo Kelly,

danke für Deine Rückfrage. Es gibt zum einen die technischen Aspekte, die berücksichtigt werden müssen, zum anderen aber auch hygienische. Wir als Heiztechnikhersteller sind die Experten rund um unsere Produkte und für technische Rückfragen. Für detaillierte Fragen zur Wasserqualität, Wasserhygiene und Standards ist der DVGW verantwortlich. Der “Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches” (www.dvgw.de) wäre hier die richtige Anlaufstelle.

Liebe Grüße,
Michelle vom 21grad Team

Siggi

Also meiner Meinung sollten solche Fragen auch von einem Warmwasseraufbereitungsgerätehersteller wie Vaillant beantwortet werden können! Ich habe hier das Gefühl, wie auch in vielen Kreisen von „Entscheidungsträgern“, dass mal wieder nach dem „Schwarzer Peter-Prinzip“ (niemand fühlt sich zuständig / niemand will Verantwortung übernehmen) verfahren wird…

Marie

Ich stimme Siggi voll zu – sie stellen diese Geräte her und sind meiner Meinung nach auch für diese Fragen der richtige Ansprechpartner – wir haben für tausende Euro Ihr Produkt gekauft – Sie sind uns diese Antworten einfach schuldig. Erkundigen Sie sich doch bei den entsprechenden Stellen, um uns die gewünschten Informationen zu geben und schieben das nicht auf uns Kunden ab.

oida

Ich bin auch ziemlich enttäuscht über die mageren Antworten die hier gegeben werden. An der Uni wäre ich hiermit durchgefallen, da der ganze Artikel quasi ein Zitat ohne Quellenbeleg des Umweltbundesamtes ist (https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/haushalt-wohnen/warmwasser#gewusst-wie) – auf konkrete Fragen wird aber nicht eingegangen. Habe ich dieses Produkt etwa vom DVGW erworben?
Konkret würde mich interessieren: Auf welche Temperatur kann ich den Warmwassertemperatur Sollwert absenken wenn ich einmal die Woche als Legionellenschutz auf 65 Grad aufheize? Wenn bei Wärmepumpen anscheinend 47 Grad empfohlen ist sollte das bei meiner Ölheizung ja auch funktionieren? Zirkulationspumpe könnte ich dabei sehr langelaufen lassen- die verbraucht „wenig“ Strom (Jährlicher Verbrauch bei 7-23.30 Uhr Betriebszeit 36kwh; äquivalent zu 3,6l Heizöl).

Martin

Liebes Vaillant-Team,

ich lese hier immer wieder, dass bei Wärmepumpen in Einfamilienhäusern die Warmwasser-Vorlauftemperatur vom Vaillant-Techniker auf 47 °C eingestellt und mit der wöchentlichen Legionellenschaltung kombiniert wird. In der von Ihnen verlinkten Broschüre des Umweltbundesamts wird hingegen explizit eine Mindesttemperatur von 55 °C im gesamten Warmwasser-System empfohlen und die Wirksamkeit der Legionellenschaltung angezweifelt. 55 °C im gesamten Warmwasser-System würde in meinem Fall einer Vorlauftemperatur vom etwa 60 °C bedeuten (Warmwasser wird nur morgens und abends benötigt). Daher meine Frage an Sie: Haben Sie Erkenntnisse und/oder Erfahrungen, welche die Verringerung der Vorlauftemperatur 13 °C (!) rechtfertigen? Die Formulierung der Frage klingt etwas provokant, ich bitte das zu entschuldigen – es ist nicht so gemeint. Da Sie – im Gegensatz zum Bundesamt – die Praxis kennen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass Sie Zugriff auf Daten (mengen) haben, welche dem Bundesamt fehlen. Ich vermute, dass die „schiefe“ Zahl „47 °C“ eine entsprechende Basis hat.
Ich habe die Wärmepumpe (mit Tiefen-Erdsonde) bislang zwischen 5:00 und 22:00 mit 55 °C Vorlauftemperatur betrieben. Zwischen 22:00 und 5:00 hat sich die Temperatur im Boiler in der Regel um 2-3 °C verringert. Die Legionellenschaltung habe ich bislang nicht aktiviert.
Sollte ein Betrieb mit 47 °C und aktiver Legionellenschaltung hygienisch unbedenklich sein, würde ich das gerne versuchen und den Energieverbrauch vergleichen. Eine um 8 °C verringerte Vorlauftemperatur bei einer Wärmepumpe dürfte die Energiegieeffizienz trotz 24-Stunden-Betrieb bei 47 °C eventuell verbessern.
Ich hoffe, dass Sie dazu Auskunft geben können.
Vielen Dank, Martin

21 grad Redaktion

Hallo Martin,

danke für Deine Frage.

Unsere Empfehlung ist es, sich an die vorgegebene Mindesttemperatur vom Umweltbundesamt und DVGW zu halten. Andernfalls kann nicht sichergestellt werden, dass es zu einer Legionellenbildung kommt. Es tut uns leid, dass wir hier keine anderen Tipps aus der Praxis nennen können.

Liebe Grüße
Michelle vom 21grad Team

Klaus W

Ich befürchte, der Kommentarbeantworter von Vaillant ist seit dem 17.8. mit einem Burnout in Behandlung.. 🙁 (Man hat´s nicht immer leicht.)

Ich würde es verstehen, wenn Sie das nicht veröffentlichen 🙂

Zwischen den Zeilen und aus dem ursprünglichen/geänderten Beitrag konnte ich für mich relevante/wertvolle Informationen ziehen.

Ich werde jetzt mal (probeweise) die Warmwassertemperatur von 60°C auf 50°C absenken und dafür einen Legionellenschalttag in der Woche einführen.

Vielen Dank an das Vaillant-Team

21 grad Redaktion

Hallo Klaus,

vielen Dank, dass Du Dich um unsere Gesundheit sorgst. Keine Sorge, uns allen geht es gut. 😉

Liebe Grüße
Michelle vom 21grad Team

Sven

Einige Kommentare hier sind für mich nicht nachvollziehbar…
Als würde man einen Fahrzeughersteller fragen, ob man auch mit Reifen unterhalb der vorgeschriebenen Profiltiefe verkehrsicher fahren kann… – …überlegt mal, was Ihr hier fragt!
Wie soll ein Hersteller Euch tiefgreifend abweichend von Vorschriften beraten, wenn Randbedingungen (Verteilnetz Zuhause, Kaltwassertemperatur, Warmwassertemperatur, Zirkulationsnetz, etc.) bei jedem anders sind?!

Ich denke über den Winter wird aufgrund zurück gehender Kaltwassertemperatur nicht so viel passieren, aber im Frühjahr/Sommer des nächsten Jahres werden wir wieder zunehmende Legionärskranheiten in Deutschland haben…

Überlegt Euch gut, was Ihr da Zuhause verstellt und bastelt, vor allem wenn Ihr Familie habt!

21 grad Redaktion

Hallo Sven,

vielen Dank für Dein Feedback. Der Punkt mit dem Auto und der Profiltiefe ist ein guter Vergleich. Es ist wichtig, sich an Normen, Vorgaben und Gesetze zu halten. Schließlich geht es hier um die Gesundheit von einzelnen Personen.

Liebe Grüße
Jacqueline vom 21grad Team

Siggi

Also wenn ich jetzt nach der Empfehlung von Sven und Jacqueline gehen, müsste ich so wie seit Jahr und Tag weitermachen. Aber: wir haben, falls es der eine oder andere noch nicht gemerkt hat, andere Zeiten!!! Zu obigem Beispiel: Sollte es nirgendwo und für niemand mehr neue Autoreifen zu kaufen geben, werden alle (auch Sven) auch noch mit 1,5mm Profil ihr Auto bewegen. Und: da kann man sich nicht mehr an festgefahrene Dinge bequem festhalten. Es ist mehr Engagement und Variabilität gefragt! Aus diesem Grunde ist meine Frage vom 8. JULI (!) bzgl. Gas sparen noch immer nicht beantwortet 🙁 PS: ich benutze Waschlappen…

21 grad Redaktion

Hallo Siggi,

wir können Dir diesbezüglich leider auch nur das empfehlen, was vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfachs und dem Umweltbundesamt vorgeschrieben ist.

Wir haben jedoch vor kurzer Zeit einen Artikel veröffentlicht, in dem Du Tipps zum Energie sparen findest: https://vaillant.life/21-grad/rat-und-tat/energiesparen-jetzt-sofort-und-wirksam-hier-die-tipps/

Liebe Grüße
Michelle vom 21grad Team

Wolfgang Neher

Um Energie zu sparen gibt es demnach nur eine Losung:
Durchlauferhitzer für jede Dusche und Waschbecken?

Sven

Langfristig geht es in Richtung Elektro für Warmwasser, weil fossile Brennstoffe wohl ein auslaufendes Modell sind – langfristig umweltbewusst ist es aber nur, wenn Elektro aus regenerativen Energieen kommt. PV-Anlagen zuhause werden kaum im Winter morgensfrüh den Durchlauferhitzer versorgen können, daher ist derzeit alles nicht „grün“ und wird nur maximal grün geredet mit dem Ergebnis, dass wir uns alle doof und dusselig bezahlen… aber das haben die Wähler ja so gewollt und Putin hat es dazu angeheizt…
Es weiß doch noch keiner wohin die Reise in 1-2 Jahren gehen wird… Elektro ist nochgrün und auch nicht billig und ob es billig wird ist auch fraglich, aber bei z. B. nur mal fix duschen und zusätzlich zur Entlastung von Wärmepumpen sicherlich der Weg und der langfristige Weg… – setzt aber auch voraus, dass das die Hausinstallation und die Netzte des Versorgers können… die gewollten E-Autos werden das nicht positiv beeinflussen…

Derzeit stellt sich eigentlich nicht die Frage nach Gas oder Strom, sondern generell ums Energiesparen (Wohnraumtemperaturen (Pulli und dicke Socken anziehen) und an der Duschzeit zu sparen) – nicht aber darum die Trinkwasserqualität zu verschlechtern!

Andi

Guten Tag, ich habe eine Frage zur thermischen Desinfektion allgemein. Ihr schreibt „mindestens einmal wöchentlich eine sogenannte Legionellenschaltung durchführen. Dabei wird das Wasser im Speicher kurzzeitig auf über 60 °C, am besten bis etwa 70 °C aufgeheizt, um eventuell vorhandene Legionellen abzutöten“.
Für meine Situation sehe ich darin absolut keinen Sinn (aber vielleicht übersehe ich was und wäre dann für einen Hinweis dankbar).
Wir haben ein Einfamilienhaus (Ölbrennwerthz. + Solarthermie), 4 Personen (berufstätig + Schule), 300 Liter Warmwasserspeicher, Wasserzirkulation aktiv.
Täglich duschen 1-2 Personen, wir waschen Hände, entnehmen Warmwasser zum Kochen, spülen 2-5x pro Woche Geschirr von Hand, was nicht in die Spülmaschine kann/soll. Das heisst, die 300 Liter im Warmwasserspeicher sind NIEMALS eine Woche lang irgendwo statisch. Jede Zapfstelle im Wohnbereich (Badewanne ausgenommen) wird täglich benutzt. Zudem läuft eine Zirk.-Pumpe. Ich schätze, allerallerspätestens nach 48 Stunden ist der Speicherinhalt komplett ausgetauscht. Wo liegt also der Sinn, bspw. montags eine thermische Desinfektion von 300 Litern Wassser durchzuführen, wenn diese bereits mittwochs verbraucht sind? Die nächsten 300 dann freitags und sonntags wieder. Beide „Chargen“ würden ja dann von der Montagsdesinfektion überhaupt gar nichts abbekommen …

Konstant eine vernünftige Temperatur von 55, 57 oder 60 Grad einzustellen – klar. Absolut nachvollziehbar.
Aber einmal pro Woche eine „Spitze“ von 70 Grad – wozu, bei permanentem Durchsatz??

Andi

Jetzt lese ich bei kesselheld.de: „Die in früheren Zeiten wöchentlich automatisch ausgelöste Legionellenschaltung wird in Speichereinheiten in modernen Privatheizanlagen im Normalfall täglich ausgelöst. Eine umfassende thermische Desinfektion ist bei normalen Gebrauchsfrequenzen nicht erforderlich.“

Wenn das Aufheizen auf 70 Grad keine „umfassende thermische Desinfektion“ ist – was wäre dann darunter zu verstehen?

Maik

Wir haben eine vaillant ecotec plus und eine vrc+410 Steuerung. Für Warmwasser, Heizung und die Zirkulationspumpen gibt es zeitabhängige Ansteuerungen. Weiter ist die Legionellen Funktion eingeschaltet, die immer Mittwochs Morgens läuft. Jetzt planen wir die Urlaubsfunktion für einen Zeitraum von 16 Tagen zu nutzen . Meine Frage dazu ist, wird in dieser Zeit der Legionellenschutz trotzdem durchgeführt? Warmwasser und Zirkulation laufen in der Urlaubszeit m.w. Nach nicht.

21 grad Redaktion

Hallo Maik,

vielen Dank für Deine Nachricht. Bitte entschuldige die verspätete Rückmeldung.

Die Legionellenschutzfunktion ist während des Urlaubsmodus nicht aktiv. Wenn Du nach dem Urlaub wieder in den Normalmodus wechselst, wird das System dies grundsätzlich erkennen und ad-hoc eine Legionellenschaltung ausführen.

Liebe Grüße
Michelle vom 21grad Team

Marco

Vielleicht mal alle zur groben Einordnung.

In Wasser leben Legionellen, die Vermehrung dieser gilt es auf ein als allgemein unbedenkliches Maß zu reduzieren.

Allgemein Unbedenklich im Sinne von der Trinkwasserverordnung. Bin ich ambulanter Chemopatient, oder leide an HIV oder anderen Erkrankungen, gelten andere Hygienestandarts, die sich an der Reduzierung der Belastungen des Immunsystems orientieren und nicht am Geldbeutel.

Viele Verlangen eine Pauschalaussage, die gibt es vom DVGW, der denn behauptet das Rahmenbedingungen X in allgemeiner Annahme zu einem sicheren Betrieb – sicher Bezogen auf gesunde Immunsysteme, führen. Aktuell 60 Grad Celsius im WW.

Möchte man davon abweichen, muß eine Einzelfallbetrachtung erfolgen.

Dann gibt es wenige Heizungsbauer, die unter dem Vorwand von Hygiene geradezu panisch immer häufiger neue Wassertemperaturvorgaben machen, und dabei verschweigen, das diese Temperaturen dem System auf Dauer schadet, was den Ersatzteilbedarf erhöht. Wären täglich 70 Grad Legionellenschaltung nötig, wäre der mediterrane Raum wohl unbesiedelt.

Wie warm muß unser Wasser denn nun sein, ist eigentlich ganz einfach. Man bracht nur folgende Parameter:

Der gelieferte Wasserzustand. Kauf ich Grundwasser, Uferfiltrat, Talsperrenwasser oder Mischwasser. Einleuchtend das Flußwasser im Voralpenland eine andere Qualität hat als im Spreewald. Legionellen mögen Temperaturen über 25 Grad, wie warm waren denn die oberen Wasserschichten in der Talsperre eures Versorgers diesen Sommer ? Legionellen benötigen Nahrung, wie sieht es denn mit Landwirtschaft im Umfeld der Tiefbrunnen aus. Wenn ich das alles berücksichtigen dann habe ich eine Ausgangssituation als Momentaufnahme, die je nach Wasserbeschaffung stark mit dem Jahresklima schwankt.

Ist das Wassernetz gechlort, hab ich auch Chlor in meiner Anlage. Reicht die Konzentration am Austrittspunkt zur Desinfektion aus, ist meine Anlage permanent desinfiziert, egal bei welchen Temperaturen.

Das ist meine Ausgangslage.

Dieser addieren ich nun die individuellen Beschaffenheiten der Anlage hinzu. Hab ich Leitungen aus CU, Blei, verzinktem Stahl oder gar Blei, Aluverbund, Edelstahl oder PE. Aus welchem Material sind die Fittinge, Messing, oder doch Rotguss, viele kennen den Unterschied nicht mal. Was ist mit Beschichtungen ? Emaille E-Harz oder Oxidschicht ? Kaum zu glauben, aber das hat erheblichen Einfluß auf Bakterienvermehrung.

Zu guter letzt noch die Betrachtung des Nährstoffangebotes. Ich kenne viele, die mit Stolz von Legionellenschaltungen erzählen, den Wartungstermin ihres Wasserfilters jedoch um 30 Jahre nach hinten verlegen, bis kein Wasserdruck mehr im Haus existiert und man den Typ vom Wasserversorger rund macht der dann am Ende feststellt, der Filter möchte alle 3 Monate gereinigt werden, wurde aber seid Installation 1968 nie gemacht, und nu kommt kein Wasser mehr durch. Welcher Biofilm ist auf eurer Opferanode, welcher in den Leitungen. Habt ihr wirklich den Filter brav gereinigt, und vor Montage desinfiziert, oder den Dichtring am Shirt sauber geputzt und die letzten Fussel weggepustet, und so daß Problem von Morgen geschaffen.

Wenn ich nun weiß, wieviel Legionellen mein Wasserverbraucher heute liefert, und wie lange mein Wasser mit welcher Temperatur im Haus verweilt, ehe es verwendet wird, dann weiß ich auch welchen R-Wert ich zu grunde legen muß, damit unter Berücksichtigung von Eingangsbelastung, Nährstoffangebot, Werkstoffverträglichkeit und Verweildauer und Temperatur X welche Belastung heute zu erwarten ist.

Verweildauer und Temperatur kann ich beeinflussen, alles andere ist wohl gegeben.

Diese Situation seriös zu pauschalisieren, ist nicht möglich. Daher die wiederkehrende Desinfektion, wo es nicht nur um Legionella geht.

Im übrigen läuft die Ansteckung über eingeatmete Aerosolanteile vom Wasser. Wer Zerstäuber eigentlich mehr Wasser, der Sparduschkopf, oder die Regenwasserdusche.

Energiesparen ist toll, wenn mans denn richtig macht.

Maik

Leider gibt es seit einiger Zeit keine Antwort auf die Beiträge.

Uwe Müller

Wir duschen alle 3 Tage bei temporär 60 Gr. Speichertemeratur. Zwischen den Duschtagen muss dann 30 bis 40Gr. Reichen. Legionen im Wasser sind unkritisch beim kochen oder trinken. Kritisch sind nur die Legionen in den Aerosolen beim Duschen. Dann gelangen die Legionellen durch das einatmen in die Lunge. Das ist dann patelogisch. Aus diesem Grund haben wir nur in der Dusche eine Legionellen Filter eingefügt und duschen dadurch Legionellen frei. Die Filterpatrone wird dann nach 6 Monaten ausgetauscht. Die Temperatur ist beim Duschen uns auf 50 Gr. reduziert. Woanders interessieren ja die Legionellen nicht.

Hannelore kohl

Ich wohne seit 35jahren bei der GWH wir haben alle Boiler im Haus die sind mindestens 50jahre alt bei manchen sind ausgetauscht weil ihr Bad saniert wurde. Bei uns alten nicht da wir dafür kein Geld hatten.ich denke das so in manchem Boiler Legionellen sind da und niemand gesagt hat das man öfter mal auf ganz heiß stellen muss

21 grad Redaktion

Hallo Hannelore,

vielen Dank für Deine Nachricht. Um Legionellen entgegenzuwirken, sollte mindestens einmal pro Woche die sogenannte Legionellenschaltung durchgeführt werden.
Am besten wendest Du Dich nochmal direkt an Deinen Heizungsfachmann. Dieser kann bei Dir vor Ort prüfen, ob diese schon aktiviert ist bzw. diese ggf. aktivieren.

Liebe Grüße
Michelle vom 21grad Team

Andreas S.

Hallo, bei der Vitocal 242-G lässt sich die 2. Solltemperatur nur auf max. 65 Grad einstellen. Reicht das, um evtl. bereits vorhandene Legionellen abzutöten? Wenn nicht, was kann ich sonst tun?

21 grad Redaktion

Hallo Andreas,

vielen Dank für Deine Nachricht.

Grundsätzlich sollte mindestens einmal pro Woche das Warmwasser auf 60°C, bestenfalls aber auf 70°C aufgeheizt werden, um Legionellen entgegenzuwirken. Weiterhin sollte eine regelmäßige Nutzung aller Zapfstellen sichergestellt werden.

Da es sich bei Deinem Gerät um ein Viessmann-Gerät handelt, können wir Dir leider keine Tipps zur Einstellung Deines Heizgeräts geben.

Viele Grüße
Michelle vom 21grad Team

Martin

Wir haben ein Haus gekauft in dem eine wasserführende Kohlezentralheizung verbaut ist. Wir könnten unseren Verbrauch an Kohle um 2/3 reduzieren, wenn wir die Herkunft nur auf 50 Grad laufen liegen, die Wassertemperatur wäre dann anbei nur bei ca. 42 bis 45 Grad. Können wir dash prinzipiell machen, wenn wir sie einmal pro Woche für einige Zeit auf über 60 Grad erhitzen, also unsere Heizung kurzzeitig auf 75 Grad betreiben? Und falls ja, wie lange sollte das geschehen? Unser Warmwasser wird stetig mit Pumpen in Bewegung gehalten.

21 grad Redaktion

Hallo Martin,

vielen Dank für Deine Nachricht.

Grundsätzlich sollte eine kontinuierliche Warmwassertemperatur von mindestens 50°C eingehalten werden. Wenn Warmwasser unter diesen Wert abfällt, wird das Risiko von Legionellen deutlich erhöht.

Liebe Grüße
Michelle vom 21grad Team

Alfred

Hallo,
an unserem uniTower plus ist der Legionellenschutz eingestellt worden. Allerdings hätte ich aus praktischen Erwägungen dafür gern einen anderen Wochentag gewählt. Kann ich das selbst ändern oder benötige ich dafür den Fachhandwerker?
Danke und Grüße

21 grad Redaktion

Hallo Alfred,

vielen Dank für Deine Nachricht. Bitte entschuldige die verspätete Rückmeldung. Grundsätzlich wird der Legionellenschutz durch den Fachhandwerker eingestellt in der Fachhandwerkerebene des entsprechenden Reglers eingestellt. Aus diesem Grund wendest Du Dich am besten nochmal direkt an Deinen Heizungsfachmann. Falls Du noch keinen Fachmann hast, kannst Du Dir hier alle Vaillant Fachhandwerker in Deiner Nähe anzeigen lassen: vai.vg/partner-finden

Liebe Grüße
Michelle vom 21grad Team

Günter

Ich habe ein sehr spezielles Problem. Unser Ferienhaus wird über eine Therme sowohl beheizt, wie auch mit WW versorgt. Die Anlage verfügt über einen kleinen 20 Liter „Huckepack Puffer“. Wir sind oft monatelang nicht im Haus. In dieser Zeit darf aber der Frostschutz nicht abgeschaltet sein, denn wenn wir z.B. im September das Haus verlassen, dann wissen wir nicht, ob wir im November oder erst wieder im Februar zurück kommen. Aber es macht überhaupt keinen Sinn, dass der Legionellenschutz überhaupt aktiv ist. Wir haben diesen deshalb abgeschaltet. Trotzdem startet die Anlage zu unterschiedlichen Zeitpunkten täglich einmal. Die Anlage steht in Österreich! Kann es sein, dass es in Österreich gewollt ist, dass der Legionellenschutz überhaupt nicht vollständig abgeschaltet werden kann, bzw. kann es sein, dass es in der Software einen Fehler gibt, und wenn der Legionellenschutz ausgeschaltet wird er dann fehlerhaft auf „1 x täglich“ anstatt auf „AUS“ steht?

21 grad Redaktion

Hallo Günter,

vielen Dank für Deine Nachricht. Bitte entschuldige die verspätete Rückmeldung.

Da wir lediglich für den deutschen Markt zuständig sind, kennen wir leider die gesetzlichen Regelungen in Österreich nicht. Aus diesem Grund wendest Du Dich am besten nochmal an unsere Kollegen/innen in Österreich (https://www.vaillant.at/privatanwender/kontakt/). Diese können Dir anschließend weiterhelfen.

Liebe Grüße
Michelle vom 21grad Team

Günter

Heute ist der 26.06.2023 und ich habe immer noch keine Antwort !

Günter

Hallo Vaillant, heute ist der 18.07.2023 und ich habe noch immer keine Antwort !
Schade dass Vaillant ein Kunde so wenig wert ist, sehr schade. Da kann man nur hoffen, dass zukünftig Firmen auf den deutschen Markt drängen, die noch den Kunden im Mittelpunkt haben !

Ralf

Hallo Vaillant, wie sieht es denn mit Resistenzbildung von Legionellen aus, können die wirklich bei 60 Grad abgetötet werden? Und wie sieht das ganze aus, wenn sich die Legionellen in Amöben und Amöbenzysten sowie im Biofilm der Rohrleitungen befinden. Kann da eine Temperaturerhöhung helfen? Und gibt es denn keine bessere Alternative, um das Wachstum von Bakterienkolonien und Keimen, Legionellen bei Warmwasser Temperaturen um die 45 bis 50 Grad zu lösen? Das wäre doch mal was, kaum Energieverbrauch und trotzdem keimfreies und gesundes Trinkwasser.

KIKI

Hier antwortet eine sehr einfache Art der KI (Künstliche Intelligenz) an den Fragen vorbei, merkt ihr das

LumpaWonka89

Wie ich das machen würde: Soll-Temp auf >60°C; Hysterese bei 49°C; Kleiner Behälter 170..200L welcher leer wird nach zwei mal Duschen + Spülbeckenverbrauch. Mit dem Start Duschvorgang sinkt die Trinkwassertemp nach gut 5min unter 50°C und das is der Trigger and die WP zum heizen auf 60°C. WP läuft und es wird weiter geduscht ggf. zwei mal hintereinander (abwechselnd 2 Personen heute, die weiteren 2 Personen morgen) wenn mehrer Personen im Haushalt leben. WP läuft bis alle Duschvorgänge abeschlossen sind und die Trikwasserbehälter >60°C erreicht wurde.

Wilfried Hövemann

Kommentar *
Habe eine multiMatic 700-Gasheizung, die Warmwassertemperatur ist aktuell auf 50 Grad eingestellt.
Zusätzlich hat der Fachhandwerker bei der letzten Wartung den sog. Legionellenschutz aktiviert (wö-chentliches Aufheizen des Warmwassers auf 65 Grad)
Kann ich diese Einstellung im Bedienmenü selber nachvollziehen oder kann das nur der Techniker?

Roger

Hallo, wir haben in einem 2-Personen-Haushalt (halbwegs ordentlich isoliertes Haus von 1936) folgende Anlage:
aroTHERM plus VWL 105/6 A S2 VWZ MEH 97/6, dazu einen uniSTOR plus VIH RW 300/3 BR.
Bisher haben wir das WW mit 45 Grad betrieben, bewusst nur zwischen 10 und 22 Uhr (Aufheizen also zumindest potenziell mit PV-Strom). Das scheint ja legionellenmäßig heikel zu sein.
Was ist also konkret empfehlenswert? Z.B. einmal die Woche auf z.B. 70 Grad zu gehen, oder z.B. 50 Grad zw. 10 und 22 Uhr zu fahren zu fahren? Oder muss es zwingend durchgehend eine Temperatur sein?
Wir möchten so nachhaltig wie möglich agieren, aber natürlich keine Legionellenbildung riskieren.

21 grad Redaktion

Hallo Roger,

vielen Dank für Deine Nachricht. Grundsätzlich wird empfohlen, die Warmwassertemperatur auf mindestens 50 °C zu halten, um die Gefahr von Legionellen zu verringern.

Liebe Grüße,
Michelle vom 21grad Team

Dominic

Eine sogenannte Legionellenschaltung in der Regelung eines Warmwasserspeichers bietet nach aktuellen Erkenntnissen keine zusätzliche hygienische Sicherheit und ist nach neuer Trinkwasserverordnung 2023 nicht mehr zulässig

RoKa

Quellenangabe(n)…???

Peter

Legionellenschaltungen: kontraproduktiv – und nicht mehr zulässig

https://shkreport.de/article-detail/2304/legionellenschaltungen-kontraproduktiv-und-nicht-mehr-zulaessig

Heiko

Hallo. Meine Wärmepumpe ist jetzt das zweite Mal beim Legionellenprogramm in Störung gegangen. Zu geringer Kühlmitteldurchfluss. 1400l start notwendige 1600 Liter.

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